Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

 

 

Die Plattform

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Ein wesentliches Ziel des Kompetenzzentrums Milch ─ Schleswig-Holstein (KMSH) besteht darin, eine Plattform für Forschung, Innovation und Technologietransfer rund um die Milch zu sein. Vorhandene Kompetenzen sollen gebündelt und die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen intensiv vernetzt werden, um schlagkräftig und zeitnah die Forschungsgebiete der modernen und sich schnell entwickelnden Milchwirtschaft bearbeiten zu können.

 

Die Initiative wird getragen von der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), der auch die Federführung obliegt, der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und den Wirtschaftspartnern. Das Einbringen und die Verknüpfung dieser vielfältigen Kompetenzen unter Moderation der Wirtschaft soll eine neue Qualität der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gewährleisten, die in signifikanter Weise zur Sicherung und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der norddeutschen Milchwirtschaft beiträgt.

 

Der interaktiven Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft sowie dem schnellen Transfer neuer Erkenntnisse und innovativer Verfahren in die unternehmerische Praxis wird eine herausragende Bedeutung beigemessen. Ein weiteres Ziel der Projektplattform ist es außerdem neue Forschungsideen gemeinsam mit der Wirtschaft zu entwickeln und diese konsequent im Sinne einer praktischen Anwendbarkeit umzusetzen.

 

Das Kompetenzzentrum Milch – Schleswig-Holstein ist somit zum einen der Ansprechpartner für den Milchsektor und zum anderen die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

 

In neun verschiedenen Teilprojekten arbeiten Universität und Wirtschaftspartner an450px-Milk_glass.jpg Fragestellungen, die die gesamte Wertschöpfungskette Milch betreffen: von der Futterproduktion über Fragen der Tierernährung, Tierhaltung und Tierzucht bis hin zur gesamten ökonomische Bewertung der einzelnen Bereiche unter ihren jeweils verschiedenen Rahmenbedingungen.

 

Damit soll sowohl die Milchwirtschaft als auch der agrar- und ernährungswissenschaftliche Bereich nachhaltig gefestigt und weiter ausgebaut werden.